Reportagen

 GeF - Berichte aus dem Schulleben

Recycling Olympiade – Die beste Nutzung ist die Weiterverwendung

Recycling Olympiade: Europaprojekt „Critical Raw Material Recovery“ (CRM, Ru¨ckgewinnung kritischer Rohstoffe)

Schon im März dieses Jahres flatterte ein Anschreiben der RecyclingBörse in unser Haus. Wir wurden aufgerufen, uns für die Recycling Olympiade zu bewerben. Insgesamt 13 Schulen des Kreises Herford, aus Schötmar und Bielefeld wurde ausgewählt, daran teilzunehmen. Und tatsächlich -unsere Schule war dabei!!!

Die Recycling-Olympiade ist Teil eines Europa-Projekts zur Ressourcenschonung und wird aus Mitteln der Europäischen Union gefördert. In Herford und Umgebung wurde die RecyclingBörse mit der Durchführung beauftragt. So stellte sich am 23. Juni vor dem Haupteingang unserer Schule ein Bulli der RecyclingBörse in Position. Herr Eickmann nahm dort alte funktionstüchtige Elektrokleingeräte in Empfang, um sie dann zur Weiterverwendung aufzuarbeiten und in der Recyclingbörse auszustellen. Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule waren dazu aufgerufen, möglichst viele Geräte von zu Hause mitzubringen. Als Belohnung für die Schulen, die am meisten pro Schüler gesammelt haben, winken Geldpreise und Einkaufsgutscheine für die Recycling Börse.

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Bürgermeister zum Anfassen

„Mit dem kann man sich ja richtig nett unterhalten“, sagt Till Pallaks Mateo, der gemeinsam mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern der Gesamtschule Friedenstal am 28. Juni 2017 Tim Kähler, den Bürgermeister der Stadt Herford,  im Rathaus besucht hat.

Bürgermeister Tim Kähler ist seit seinem Amtsantritt in Herford jedes Jahr mindestens einmal in die Gesamtschule Friedenstal gekommen, um sich mit den Schülerinnen und Schülern zu unterhalten. In diesem Schuljahr wollten diese allerdings gerne einmal ins Rathaus kommen, um zu sehen, von wo aus Herr Kähler die Stadt leitet. Die beiden Sowi-Kurse der 11. Klasse (EF) bereiteten den Besuch gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Marie Nutt und Anita von Kuczkowski vor.

Bürgermeister Tim Kähler empfing sie im Ratssaal des Rathauses, wo sonst wichtige Entscheidungen für die Stadt Herford gefällt werden. Gleich zu Beginn scherzte er, dass sich die Schülerinnen und Schüler auf die richtige Seite gesetzt hätten, denn dort würde seine Fraktion sonst sitzen. Im Gespräch erfuhren die Schülerinnen und Schüler jede Menge zum Werdegang des Bürgermeisters, über seine Politik und die Zukunftsaussichten der Stadt Herford.

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Elektroautos – eine tolle Sache oder ein Flop?

Das Thema ist für die Automobilindustrie genauso spannend wie für  alle AutofahrerInnen, auch die zukünftigen, also die SchülerInnen der 9. Jahrgangsstufe unserer Schule - und das nicht nur, weil es im Lehrplan der 9. Klasse steht.

So ging die Physikfachschaft gerne auf ein Angebot des Energiedienstleisters Westfalen Weser ein, den Schülerinnen und Schülern Elektromobilität näher zu bringen. Am 24.5.17 gab es daher für alle neunten Klassen Physikunterricht der besonderen Art: Frau Pfingst als Beauftragte der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. und von Westfalen Weser  führte uns, das heißt jede 9. Klasse, jeweils 90 Minuten in die Problematik Elektroautos ein. Es gab einen Überblick über die Möglichkeiten der Elektromobilität sowie ihre Vor-  und Nachteile im Vergleich zu herkömmlichen benzinbetriebenen Fahrzeugen. Besonders wurden der Umweltaspekt beleuchtet und die Klimaerwärmung mit allen Folgen bildlich dargestellt.

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„Die GRAFschaft präsentiert - ABI TV - ENDE oder nicht, das ist hier die Frage“

Die 13. Jahrgangsstufe (Q2) der Gesamtschule Friedenstal präsentierte am 3. April 2017 auf der Bühne des Forums ihr buntes Bühnenprogramm unter dem Motto "Die GRAFschaft präsentiert: ABI TV - ENDE oder nicht, das ist hier die Frage".
"Die Idee für das Motto kam uns eigentlich recht spontan in den Kopf und stieß auf positive Resonanz", sagt ein Schüler des Jahrgangs. Das Motto der Show leite sich ab von den Namen der Beratungslehrkräften Franziska Graf und Grischa Ende, die auch selbst an dem Abend auch auf der Bühne standen.
Ausgehend vom Motto stellten die Schüler ein buntes Fernsehprogramm auf die Bühne, welches ihre 3 Lehrer Frau Graf, Frau Fillies und Herr Glins im Lehrerzimmer anschauten, um sich zu entspannen. Sendungen von ARD und ZDF waren genauso dabei wie Sendungen von RTL und PRO7.

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Ein Tag im Museum

Einen außergewöhnlichen und spannenden Unterrichtstag erlebten die Klassen des 5. Jahrganges  am 2. Mai. Denn im Rahmen des Gesellschaftslehre-Unterrichts  besuchten sie alle gemeinsam das  Archäologische Freiluftmuseum in Oerlinghausen  im Teutoburger Wald, um dort das  nachzuerleben und praktisch zu erfahren, was in den letzten Wochen  zur Steinzeit erarbeitet und gelernt worden war. Aufgrund dieses Vorwissens ergaben sich beim vom Museumsführer geleiteten Rundgang  Fachsimpeleien z.B. über Veränderungen der Jagdtechniken der Altsteinzeit und der Neusteinzeit oder aber über die allmähliche Annäherung des Wolfes an den Menschen. Auch die  beiden praktischen Aktivitäten, das Speerschleudern und das Backen von Fladenbrot aus selbst gemahlenem Mehl,  machten den Schülerinnen und Schülern sehr viel Spaß – sie zeigten aber auch, wie beschwerlich das Leben unserer Vorfahren gewesen sein muss.

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Fußball-Trainingslager in Rödinghausen

In der Zeit vom 22. bis zum 24. Mai 2017 verlebten 18 Jungen aus den Klassen 5-7 zusammen mit ihren Lehrern Florian Brüning und Stefan Büscher ein Fußball-Trainingslager in der Jugendherberge Rödinghausen.  Bei hervorragenden Bedingungen (Kunstrasenplatz, Sporthalle) und sonnigen Temperaturen standen Konditionstraining, Technikschulung und natürlich einige spannende Fußballspiele auf dem Programm.

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Die Schüler aus den Regelklassen und integrativen Lerngruppen wurden von zwei „BUDDYS“ aus dem 9. Jahrgang unterstützt bzw. begleitet. Gerade für heterogene Lerngruppen ist das Fußballspiel ideal zum Einüben sozialer Lernprozesse und zur Umsetzung des „Fair-Play-Gedankens“. Die vielen sportbegeisterten Kinder der Gesamtschule, die auch schon Bundesligaspiele von Borussia Dortmund besucht haben, freuen sich schon jetzt auf sportliche Angebote und Aktivitäten im kommenden Schuljahr.


Stefan Büscher

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Ausstellung Bildern des Kunstprojektes zum Thema Flucht im Herforder Rathaus

Viele Menschen sind heute auf der Flucht. Viele Menschen haben in anderen Ländern ein neues Leben aufbauen können, haben sich retten können vor Verfolgung, Folter, Hunger und Armut. Was es bedeutet, eine neue "Heimat" und Arbeit zu finden, die Familien wieder zusammen bringen zu können, das kann nur derjenige ermessen, der es erlebt hat. Viele Kinder der Gesamtschule Friedenstal haben so etwas erlebt, oder sind Kinder von Eltern, die ihre Heimat aus unterschiedlichen Gründen verlassen mussten.
Schüler und Schülerinnen aus dem 9. und 10. Jahrgang haben sich nun mit diesem Thema in einem Kunstprojekt künstlerisch beschäftigt. Inspiriert von Fotografien haben sie Menschen auf der Flucht dargestellt und ein Hauptaugenmerk dabei auf Kinder gerichtet. Dabei haben sie auch den Blick in die Vergangenheit gewagt: wie sah Flucht früher aus?

Schüler-Projektgruppe

Der WDR war bei der Entstehung der Bilder dabei und berichtete am 14.03.2017 davon in der WDR Lokalzeit: (bei 19:01min) http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ostwestfalen-lippe/video-lokalzeit-owl-1136.html

Die Bilder werden in einer Ausstellung im Rathaus Herford gezeigt. Die Ausstellungwird eröffnet am 3. April 2017, 19:00 Uhr im Rathaus Herford, Rathausplatz 1, Foyer und Rathausflur (Begrüßung: Reneé Claudine Bredt (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.)
Einführung in die Ausstellung: Nina Koch (Gesamtschule Friedenstal, Herford) Die Ausstellung ist bis zum 30. April 2017 zu den Öffnungszeiten des Rathauses und samstags und sonntags von 14 bis 16 Uhr (Zugang über die Gedenkstätte Zellentrakt) geöffnet.

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Opernbesuch „Charlotte Salomon“

Am 8. Februar besuchten die Musikkurse der Jahrgangsstufe EF die Aufführung der Oper „Charlotte Salomon“ von Marc-André Dalbavie im Theater Bielefeld. Die über 30 Schüler und Schülerinnen mit ihren Musiklehrkräften Dr. Julia Wieneke und Ralf Strate hatten die Gelegenheit, ein wichtiges Werk des neuen Musiktheaters in einer eindrucksvollen Inszenierung erleben zu können. Die Oper „Charlotte Salomon“ erlebte ihre Welturaufführung 2014 bei den Salzburger Festspielen. Die Inszenierung in Bielefeld ist weltweit die zweite überhaupt.

Die Oper macht das Leben der jungen jüdischen Malerin Charlotte Salomon zum Thema und orientiert sich dabei an ihrer Serie von 1325 Gouachen im Format 32,5 × 25 cm, die sie 1940 bis 1942 im Exil in Südfrankreich malte.

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Der Bilderzyklus und die Oper zeigen ihre Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie im Berlin der 1920er und 1930er Jahre und den Aufbruch der Künstlerin in eine als hoffnungsvoll gesehene Zukunft. Ihre Deportation und ihr Tod in Auschwitz kommen nicht vor.

Die Musik ist von einer großen harmonischen und orchestralen Farbenpalette und von beziehungsreichen Zitaten geprägt. Das Bühnenbild, dessen zentrale Elemente eine meterhohe Metallkonstruktion und der Einsatz von Videotechnik sind, vermittelt eindrucksvoll zwischen der Gedankenwelt der Hauptdarstellerin und der bedrohlichen Zukunft.

Die Schüler und Schülerinnen hatten die Gelegenheit, anhand einer modernen Oper die künstlerische Auseinandersetzung mit einer bedeutenden Künstlerpersönlichkeit vor dem Hintergrund der politischen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts zu erleben. Sie konnten sich mit den Möglichkeiten der Verbindung von Schauspiel, Musik, Regie und politischer Aussage auseinandersetzen. Der Opernbesuch wurde inhaltlich im Unterricht und in einem Workshop des Theaters Bielefeld vorbereitet und hinterließ einen starken Eindruck bei jedem von uns. 

Ralf Strate

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Zu Gast bei Borussia Dortmund

Mit 3:0 besiegte Borussia Dortmund am 18.02.2017 den VFL
Wolfsburg und eine Schülergruppe unserer Schule war live dabei.
Im ausverkauften Signal Iduna Park kehrte der BVB mit einer überzeugenden Leistung in die Erfolgsspur zurück und steht nun wieder auf dem 3.Tabellenplatz.

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Auch ohne die Unterstützung durch die „Gelbe Wand“ erlebten die
Mädchen und Jungen (Klasse 5-7) die einzigartige Atmosphäre im
größten und schönsten Fußballstadion Deutschlands. Die gemeinsame Zugfahrt, die Fangesänge im Stadion, die minutenlange La Ola vor dem Abpfiff und die schönen Tore waren für die Kinder ein Erlebnis, von dem sie noch lange erzählen werden.

Stefan Büscher

 

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500 Jahre Rebellion gegen Dogmen und Ideologien

Projektwoche der Gesamtschule Friedenstal zum Thema „Reformation“

„Und, Herr Luther, hat es sich gelohnt?“ Etwas verloren steht Martin Luther auf der Bühne und muss über diese Frage erst einmal nachdenken. Gerade sind vor ihm – und den Zuschauern im Forum der Gesamtschule Friedenstal – 500 Jahre europäische Geschichte im Zeitraffer vorbeigelaufen: Vom Jubel über Luthers befreiende Botschaft vom gnädigen Gott über die Gräuel des Dreißigjährigen Kriegs bis hin zum Absolutismus, von der Ausbeutung der Menschen während der Industrialisierung über die Schrecken der Weltkriege bis hin zum wieder erstarkenden Nationalismus unserer Tage. In Form einer kurzen Theaterrevue stellte eine Gruppe von Oberstufenschülerinnen und -schülern die Frage nach der Wirkung Luthers in der Geschichte. Diese Revue wurde während der beiden Projekttage zur Reformation erarbeitet, deren Ergebnisse am Donnerstag, dem 9. Februar Mitschülerinnen und Mitschülern und Eltern in einer Abendveranstaltung präsentiert wurden.

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„Reformation – 500 Jahre Rebellion gegen Dogmen und Ideologien“ war dieses Projekt überschrieben, das Oberstufenleiter Dirk Jahnke auf die Formel „230 – 16 – 1“ brachte: Alle 230 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe nahmen an einem von 16 Projekten teil, die dann gemeinsam an einem Abend vorgestellt wurden. Das Thema war bewusst weit gezogen – und dementsprechend vielfältig waren die Ergebnisse: Zum Einen gab es Projektgruppen, die sehr eng zu Luther und zur Reformation gearbeitet hatten. Eine Gruppe war zur Wartburg gefahren, auf der Luther die Bibel übersetzt hatte, und präsentierte diesen Ort deutscher Geschichte im Modell und in Bildern. Die Auswirkungen der Reformation in Herford erforschten Schülerinnen und Schüler im Stadtarchiv Herford. Insbesondere die Kirchenordnung von Martin Dreier aus dem Jahr 1534 wurde dabei unter die wissenschaftliche Lupe genommen.

   

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