GeF - aktuelle Infos

Die aktuelle Broschüre der Gesamtschule Friedenstal


Einen kleinen Einblick in die wichtigsten Informationen erhalten sie in unserer aktuellen Broschüre

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GeF - Berichte aus dem Schulleben

Jugendlicher Widerstand im Nationalsozialismus

Dirk Reinhardt las aus seinem Roman „Die Edelweißpiraten“

Herford — Bereits zum 4. Mal kam der Autor des Jugendromans „Die Edelweißpiraten“ Dirk Reinhardt am 24.01.2017 in die Gesamtschule Friedenstal, um aus seinem Buch zu lesen und den Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrgangs zu zeigen, wie gewöhnliche Jugendliche in ihrem Alter sich in der Zeit des Nationalsozialismus gegen das Regime stellten und damit viel bewirkten. Reinhardt war 2016 für den Jugendliteraturpreis nominiert.
Die Lesung von Dirk Reinhardt versetzte die Schülerinnen und Schüler in die Zeit des Nationalsozialismus. Die Schüler erfuhren, wie die Nationalsozialisten kompromisslos gegen jeden vorgingen, der nicht ihrer Ideologie folgte. Die Edelweißpiraten wurden, nachdem sie Flugblätter verteilt hatten, auf brutale Art und Weise durch die Gestapo in Gefängnissen festgehalten und gefoltert.  Einige von ihnen wurden später öffentlich hingerichtet. Originalfotos von Edelweißpiraten in ihrer typischen rebellischen Kleidung oder von einer 2x3m großen Gefängniszelle, in der zwischen 20 und 30 Personen untergebracht wurden, machten die Lesung erschreckend bildhaft.

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Auf die Publikumsfrage einer Schülerin, warum Dirk Reinhardt dieses Buch geschrieben habe, antwortete er, dass es ihm besonders wichtig sei, die Edelweißpiraten bekannter zu machen und vielen Menschen zu zeigen, dass einfache Jugendliche Widerstand geleistet und Zivilcourage gezeigt hätten. Sie seien wichtige Vorbilder auch für heutige Jugendliche.
Die Lesung fand im Umkreis des 27. Januar statt, den der erst kürzlich verstorbene ehemalige Bundespräsident Roman Herzog als „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ eingeführt hatte. Herzog damals: „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

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von Anita von Kuczkowski

 

   

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