GeF - aktuelle Infos

Die aktuelle Broschüre der Gesamtschule Friedenstal


Einen kleinen Einblick in die wichtigsten Informationen erhalten sie in unserer aktuellen Broschüre

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 GeF - Berichte aus dem Schulleben

Der Bürgermeister in der Gesamtschule Friedenstal

Am 19.05.2016 konnte der Bürgermeister von Herford, Tim Kähler, in der Gesamtschule Friedenstal begrüßt werden. Es ist Tradition, dass die Gesamtschule Friedenstal den Bürgermeister im zweiten Halbjahr jedes Schuljahres zum Gespräch mit Oberstufenschülerinnen und –schülern einlädt.

Herr Kähler ist in der 3. und 4. Unterrichtsstunde im Forum der Schule, um mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmer  der Sozialwissenschaftskurse der 11. und 12. Jahrgangsstufen, EF und Q 1, über sie bewegende Themen ins Gespräch zu kommen. Begleitet werden sie von ihren Kurslehrerinnen Yeliz Ciftci, Sarah Filies, Ira Heistermann, Anita von Kuczkowski und Olga Rott.

Nach der Begrüßung des Bürgermeisters durch die Schulleiterin Heike Schmitz-Ibeling, die die Bedeutung der Begegnung für die Schule hervorhebt, moderieren Dzenita Hukara, Marie Hokamp, Dorukhan Cengiz und Leon Begemann die verschiedenen Themenblöcke. Es geht um den Umgang mit den Flüchtlingen in Herford, die Nutzung der freigewordenen Kasernen, die Rolle der AFD, die Rentendebatte, das Freihandelsabkommen TTIP und auch um die Rolle der Gesamtschule in der Herforder Schullandschaft.

Herr Kähler erklärt, dass die Stadt Herford für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge gut vorbereitet sei, die entsprechende Umgestaltung der Kasernen als Unterbringungsmöglichkeit sei in Angriff genommen worden. Der Zuzug der jungen Familien stelle auf jeden Fall eine Bereicherung für die Stadt nicht nur wegen des derzeitigen Fachkräftemangels dar.

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Deutlich verurteilt er die fremdenfeindlichen und grundgesetzwidrigen Äußerungen der Vertreter der sogenannten „Alternative für Deutschland“, die in Wirklichkeit kein richtiges Alternativprogramm haben.
Den Schülerinnen und Schülern, die sich sorgen, ob sie später von der Rente leben können, sagt er, dass Programme entwickelt werden müssen, die die Rente für alle sichern. Sie müssten flexibel sein, auch im Hinblick auf das Renteneintrittsalter. Die beruflichen Belastungen seien ebenso unterschiedlich wie der gesundheitliche Zustand der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Am Freihandelsabkommen kritisiert er, dass es nicht öffentlich gemacht wird, was die Verhandlungspartner an Ergebnissen zustande bringen. Dann könne man sich kritisch damit auseinandersetzen.
Bevor Herr Kähler sich zur Gesamtschule äußert, stellen Schülerinnen und Schüler beispielhaft zwei Projekte vor: Die Teilnahme am Projekt „Europäisches Schülerparlament“ und die Veranstaltung „Brandmale Ostende 1936“, die zum Gedenken an die Bücherverbrennung 1933 am 19. Mai zusammen mit dem Kuratorium Erinnern, Forschen und Gedenken im Elsbachhaus stattfand. Herr Kähler würdigt die Leistung der Gesamtschule, die sich in solchen Projekten zeigt, aber auch besonders in den Abschlüssen, die vielfach von der Grundschule nicht prognostiziert wurden. Die Schülerinnen und Schüler nennen Ehemalige, die nach ihrem Abitur erfolgreich im Beruf sind. Drei von ihnen sind heute als Lehrkräfte in der Schule tätig.

Herr Kähler verspricht abschließend der nächsten Einladung in die Gesamtschule Friedenstal auf jeden Fall zu folgen.

Leon Begemann

 

   

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