GeF - aktuelle Infos

Die aktuelle Broschüre der Gesamtschule Friedenstal


Einen kleinen Einblick in die wichtigsten Informationen erhalten sie in unserer aktuellen Broschüre

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 GeF - Berichte aus dem Schulleben

Die Kooperation der Gesamtschule Friedenstal mit der Gedenkstätte Zellentrakt und dem Kuratorium Erinnern, Forschen, Gedenken

2014 fand die erste gemeinsame Veranstaltung der Gesamtschule Friedenstal mit dem Kuratorium am 10. Mai im Elsbachhaus zum Gedenken an die Bücherverbrennung im Jahr 1933 statt.

Es folgte eine Zusammenarbeit auf ganz offizieller Basis. Im August 2014 wurde ein Kooperationsvertrag unterzeichnet zwischen der Gedenkstätte Zellentrakt, dem Kuratorium Erinnern, Forschen, Gedenken und der Gesamtschule Friedenstal. Die so entstandene Bildungspartnerschaft beinhaltet zahlreiche Aktivitäten.

In der Schule wurde als Satelliten-Ausstellung zum „Zellentrakt“ ein Raum zum Thema „Zwangsarbeit im Raum Herford“ gestaltet. Schülerinnen und Schüler haben mit Frau Kohne und Frau Bredt vom Kuratorium ein ansprechendes Programm entwickelt und begleiteten Besucher aus der Schule und von außerhalb durch die Ausstellung.

Am 1. September 2015 ist die Ausstellung „Mit dem Führer zum Sieg?“ in der Gedenkstätte Zellentrakt im Rathaus eröffnet worden. Das Programm war von einem Deutschkurs des Lehrers Holger Ries vorbereitet worden.

Die Gedenkveranstaltung 2015 zur Pogromnacht am 9. November in der Synagoge gestalteten Schülerinnen und Schülern mit.

Zurzeit läuft noch ein gemeinsames Kunstprojekt, auf dessen Ergebnisse wir gespannt sein dürfen.
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(Fotos: Ute Pahmeyer)

Bei mehreren Veranstaltungen der Reihe zum Zweiten Weltkrieg waren Gesamtschülerinnen und Schüler als interessierte Zuhörer dabei und haben die Informationen im Unterricht thematisiert.

Am 10. Mai 2016 sind wieder Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Friedenstal mit ihrem Lehrer Hannes Röhrbein aktiv bei der Gedenkveranstaltung im Elsbachhaus beteiligt.
An die Bücherverbrennung durch die Nazis zu erinnern, ist uns als Schule ein besonderes Anliegen. Heute ist es unstrittig, wie wichtig die Literatur, die damals geächtet wurde, für die Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft ist. Dieses Bewusstsein bleibt aber nicht automatisch, sondern muss lebendig gehalten werden und ganz besonders bei den nachkommenden Generationen. Wie gefährdet auch heute die Freiheit des Schreibens ist, kann leider in vielen Teilen der Erde festgestellt werden.
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Wir als Schule sind dem Kuratorium sehr dankbar dafür, dass es unser Bemühen unterstützt, bei den jungen Menschen Geschichtsbewusstsein und politische Verantwortlichkeit zu entwickeln. Insbesondere gilt unser Dank Frau Kohne und Frau Bredt, die immer wieder den Weg in unsere Schule und die Herzen der Jugendlichen gefunden haben. Dankbar sind wir auch für die Ratschläge, die organisatorische Hilfe und die Öffentlichkeitsarbeit von Christoph Laue. Zu erwähnen ist auch das Engagement der Kolleginnen und Kollegen der Schule, die sich mit unterschiedlichen Schülergruppen in die Projekte eingebrachten.

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Der Vertrag zur Bildungspartnerschaft war auf zwei Jahre angelegt und die Zeit ist schon um, aber wir wünschen uns eine Fortsetzung.


Rainald Könings im Mai 2016 / Fotos: Ute Pahmeyer

 

   

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