GeF - aktuelle Infos

Die aktuelle Broschüre der Gesamtschule Friedenstal


Einen kleinen Einblick in die wichtigsten Informationen erhalten sie in unserer aktuellen Broschüre

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GeF - Berichte aus dem Schulleben

Bingo Aktionstag  2014

logo-bingoTechnische Berufe sind hochspannend, abwechslungsreich und bieten noch dazu viele Aufstiegsmöglichkeiten! Das werden am 24. und 25. Juni wieder rund 1.000 Schülerinnen und Schüler der 9. bis 12 Jahrgangstufen aus 46 Schulen der Region erfahren. Sie werden im Rahmen der BINGO-Aktionstage 45 Unternehmen des Maschinenbaus und der Produktionstechnologie und einige Hochschulen besuchen. Hier werden sie in direkten und intensiven Dialog mit Mitarbeitern und Geschäftsführern treten und sich bei praxisnahen Workshops über die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in technischen Ausbildungsgängen und Studiengängen informieren.  Auf diese Weise lernen sie die Vielfalt der Berufe sowie die Einstiegsmöglichkeiten kennen.


Um 7:45 Uhr versammelten sich 10 gut vorbereitete Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs zusammen mit dem Physiklehrer Ulrich Pastel am Herforder Bahnhof, um in Bielefeld an einem Bingo Aktionstag teilzunehmen. Eingeladen hatte uns die Firma Schüco.
Um 9:00 Uhr trafen wir uns mit Herrn Gatzka von der Firma Schüco im Showroom.
Auf dem Programm stand:

  1. Vorstellung der Firma, Möglichkeiten der Ausbildung, Fragerunde,
  2. gemeinsames Frühstück in der Kantine
  3.  Besichtigung der Qualitätskontrollräume
  4. kurze Führung durch den Showroom und Abschlussgespräch

Herr Gatzka als technischer Trainer empfing uns am Haupteingang und führte uns in den "Showroom". Dort saßen wir im Halbrund zur ersten Gesprächsrunde.

Bingotag kl

Zunächst stellte er uns die Firma Schüco  vor. Im Jahr 1951 begann das Unternehmen als Metallbauunternehmen unter dem Namen Schürmann, dem Gründer. In den sechziger Jahren entwickelte die Firma Systeme zum Bau von Türen und Fenstern und wurde damit zu einer sehr erfolgreichen und in 72 Ländern vertretenen Firma. Weltweit hat Schüco über 5000 Mitarbeiter, darunter 2100 Ingenieure. Die zwischenzeitlich entwickelte Solarsparte musste vor einigen Jahren wegen des geänderten Fördergesetzes  aufgegeben werden. In der Firma arbeiten Mitarbeiter aus den verschiedensten beruflichen Sparten wie Schlosser, Ingenieure, Rechtsanwälte, kaufmännische Angestellte, Elektriker usw..
Schnell kam Herr Gatzka zu den Perspektiven für junge Leute, die sich für das Unternehmen interessieren und einen Arbeitsplatz anstreben.  Aufgrund der vielfältigen im Unternehmen integrierten Berufe lohnt sich eine Bewerbung immer. Die eigenen Stärken sollte man kennen und realistisch einschätzen,
 Er räumte mit der Meinung auf, dass man den Beruf, den man zunächst studiert und erlernt  hat und indem man ausgebildet wurde auch wirklich sein Leben lang beibehalten wird. Häufig entwickelt man sich im Berufsleben weiter,  lernt andere Berufssparten kennen und arbeitet darin weiter. Lebenslanges Lernen wird, um erfolgreich in der Wirtschaft tätig zu sein, vorausgesetzt. Wichtig ist es, seine eigenen Interessen zu kennen, Fähigkeiten zu trainieren und sich unter Berücksichtigung der eigenen Stärken auf Neues einzulassen . Deutlich wurde das an seinem eigenen Lebenslauf: er war  zunächst als selbstständiger Rechtsanwalt tätig und er hat sich letztendlich bei Schüco  zum technischen Trainer mit sehr vielen unterschiedlichen Aufgabenstellungen, bei dem ihnen sein juristisches Wissen von Vorteil ist, weiterentwickelt.
Im Zuge der Darstellung verstehender Einstiegsmöglichkeiten für junge Leute und jungen Akademiker kam das Gespräch auf die duale Ausbildung. Auch bei Schüco wird ein "Duales Studium" angeboten. Da man mit dem Unternehmen einen Vertrag eingeht, welches eine enge Anbindung an den Betrieb voraussetzt, kommt dieses duale Studium nur für wenige äußerst strebsame Studenten und Studentinnen in Betracht. Der Arbeitseinsatz beträgt häufig mehr als 12 Stunden am Tag.

Nach diesem Einstieg wurden wir in die Kantine geladen, wo uns belegte Brötchen, Kaffee und Tee angeboten wurde. In lockerer Runde ergaben sich viele weitere Gespräche und Klärung von Fragen mit Herrn Gatzka.

Anschließend wurden wir in die Hallen für Qualitätskontrolle geführt. In riesigen Hallen werden dort Fenstertüren Beschläge, Scharniere auf Dauerbelastung bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen auf Druck und Alterungsprozesse hin untersucht und getestet. Beeindruckend waren die Anlagen zur Messung der Wärmedurchleitung von Fenstern und Türen. Riesige Fensterfronten wurden aufgebaut, um die Stabilität des Systems bei größeren Windstärken und bei starkem Regen zu testen. Witzig erschien ein Roboter, der den ganzen Tag nichts anderes tat als eine Tür zu öffnen und wieder zu schließen. Hier wurde klar, dass z.B. an eine Tür aus einem Supermarkt viel höhere Ansprüche gestellt werden als an einer Haustür. Einer Haustür muss vielleicht 10.000 mal öffnen und schließen während das bei einer Tür Schüler im Supermarkt bis zu einer Million mal sein muss, bevor sie einen Defekt aufweisen darf.

Der Bereich, in dem neue Produkte entwickelt werden und getestet werden, durften nur von weitem besichtigt werden, damit Industriespionage von vornherein unterbunden wird.

Zurück im Showroom wurden uns die verschiedenen Fenstersysteme in den verschiedenen Preisklassen und mit verschiedenen aufwändigen Dämmungen erklärt.

Aufgrund des guten Drahtes zu uns Schülern hat es Herr Gatzka erreicht, dass wir SchülerInnen und Schüler neben einem guten Einblick in ein erfolgreiches Unternehmen viele Fragen in Bezug auf eine sinnvolle Ausbildung in einem MINT Beruf  klären konnten sowie ein klares Bild zu den Anforderungen in dieser Berufswelt erlangten.
Die Veranstaltung hatte sich für alle Beteiligten wirklich gelohnt.

Gegen 13:00 Uhr (es war nur bis 12:30 Uhr geplant) verließen wir gut informiert und zufrieden die Firma.

(Weitere Infos auf » http://www.bingo-owl.de/:)

   

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